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Ida

Ida, 16, Klasse 9d

Ich beschreibe mich gerne als eine hilfsbereite und tierliebe Person. Jeden Nachmittag kümmere ich mich um den Schäferhund meiner Nachbarn, da sie lange arbeiten müssen. Zusätzlich habe ich eine eigene Katze und reite regelmäßig das Pferd meiner Freundin. In der Schule bin ich besonders gut in Deutsch. Kürzlich haben wir das Buch ‘Der Junge im gestreiften Pyjama’ gelesen und den dazugehörigen Film angeschaut, was ich sehr spannend fand. Der WPU-Kurs Kochen gefällt mir besonders. Ich koche auch abends für mich und meine Eltern. Nach dem MSA plane ich eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, idealerweise hier in Bredstedt beim Hausarzt. Nach der Ausbildung möchte ich zusätzlich eine dreimonatige Ausbildung zur Rettungssanitäterin machen. Während meines Praktikums beim Hausarzt habe ich festgestellt, dass die MFA-Ausbildung genau das Richtige für mich ist. Ein weiteres Praktikum absolvierte ich im Kindergarten. Ein freiwilliges Praktikum bei einer Bank war mir zu zahlenlastig. Ich könnte mir auch vorstellen, ein Freiwilliges Soziales Jahr bei meiner Nachbarin zu machen, die in einer psychiatrischen Einrichtung arbeitet. Von meiner zukünftigen Arbeit wünsche ich mir ein gutes Verhältnis zwischen allen Kollegen und eine harmonische Arbeitsatmosphäre. Wenn ich eine Superkraft wählen könnte, wäre es die Fähigkeit, Gedanken zu lesen. Es wäre faszinierend zu wissen, was andere Menschen denken, auch wenn ich diese Fähigkeit lieber für mich behalten würde.

Frage an die Zukunft: Ist es sinnvoll, eine Ausbildung als MFA zu machen, wenn ich eigentlich Rettungssanitäterin werden will?

Liebe Ida, wenn du überlegst, eine Ausbildung als Medizinische Fachangestellte zu beginnen, obwohl du eigentlich Rettungssanitäterin werden möchtest, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Die MFA-Ausbildung vermittelt dir Kenntnisse in der medizinischen Verwaltung und Patientenbetreuung. Dies ist hilfreich, wenn du einen medizinischen Beruf im Verwaltungsbereich anstrebst, bietet aber nicht die spezielle Ausbildung für den Rettungsdienst. Im Gegensatz dazu ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter ein etwa drei bis vier Monate dauernder schulischer Lehrgang, der keine Vergütung bietet. Hierbei musst du je nach Lehrgang möglicherweise Lehrgangs- oder Prüfungsgebühren selbst tragen. Diese Ausbildung ist ideal, wenn du erste Erfahrungen im Rettungsdienst sammeln oder den Beruf im Ehrenamt ausüben möchtest. Wenn du jedoch eine langfristige Karriere im Rettungsdienst anstrebst, solltest du die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter in Betracht ziehen. Diese vermittelt dir umfassende Kenntnisse für den Rettungsdienst und endet mit einem bundesweit anerkannten Abschluss.

Fazit: Die MFA-Ausbildung bietet eine solide Grundlage für administrative und patientenbezogene Tätigkeiten, ist jedoch nicht speziell auf den Rettungsdienst ausgerichtet. Für eine gezielte Karriere im Rettungsdienst ist die Notfallsanitäter-Ausbildung sinnvoller, da sie dir fundierte Kenntnisse vermittelt und mit einem anerkannten Abschluss endet. Wenn du den Rettungsdienst erst einmal ausprobieren möchtest, ist die Rettungssanitäter-Ausbildung eine gute Einstiegsmöglichkeit.

TEXT Patricia Rohde
FOTO Hinrik Schmook

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