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Dorena

Dorena, 17, Klasse 9f

Ich kann gut mit Menschen umgehen, und obwohl ich manchmal etwas überdreht sein kann, bleibe ich doch strukturiert. Ich treibe viel Sport, insbesondere BMX-Fahren und Kickboxen. Außerdem koche und lese ich gerne und verbringe viel Zeit mit meinem Chihuahua. In der Schule bin ich als Schulsanitäter aktiv. Meine Lieblingsfächer sind Mathematik, Englisch, Sport und Geschichte. Kürzlich haben wir mit unserer Klasse ein T-Ball-Turnier gewonnen. Nach meinem Schulabschluss strebe ich die Fachhochschulreife im Bereich Gesundheit und Ernährung an. Wahrscheinlich werde ich eine Ausbildung als Restaurantfachfrau bei Eichhorn’s Hotel & Restaurant in Risum-Lindholm machen. Dort habe ich bereits ein Praktikum absolviert und der Chef hat mir angeboten, mich nach der Schule fest anzustellen. Ich habe verschiedene Praktika gemacht, darunter im Altersheim, beim Friseur und in einem griechischen Restaurant. Im Altenheim fühlte ich mich sehr wohl, aber der Friseurberuf war nichts für mich. Trotzdem wollte ich die Erfahrung machen, um nichts im Voraus abzulehnen. Ich arbeite gerne mit Menschen, die ihre Gefühle offen zeigen. Das Zwischenmenschliche ist mir sehr wichtig. Bei meinem späteren Arbeitgeber wünsche ich mir, dass ein harmonisches Miteinander besteht. Ein Chef sollte zwar durchgreifen können, aber auch offen mit den Mitarbeitern reden. Wenn ich eine Superkraft hätte, würde ich anderen Menschen gern ihren Hass nehmen können. Ich bin sehr sensibel und spüre sofort, wenn jemand mich oder einen Mitschüler nicht mag. Ich denke, es gibt immer bessere Optionen als Hass, um Konflikte zu lösen.

Frage an die Zukunft: Wie würde wohl die Arbeitswelt aussehen, wenn wir noch mehr Menschen durch Computer ersetzen?

Liebe Dorena, durch den Einsatz von Computern und KI werden viele Aufgaben effizienter und schneller erledigt werden als von Menschen. Routineaufgaben können nahezu vollständig automatisiert werden. Dies könnte zu einer drastischen Reduktion in Bereichen wie der Datenverarbeitung, der Fertigung oder der Logistik führen, da Maschinen diese Aufgaben ohne Ermüdung oder Fehler durchführen. Ein erheblicher Teil der aktuellen Arbeitsplätze wäre verschwunden, vor allem in Berufen, die auf klar definierbaren, regelbasierten Prozessen basieren. Beispielsweise könnten viele administrative und buchhalterische Aufgaben sowie einfache Kundenservice-Positionen von KI übernommen werden. Berufsbilder, die derzeit eine starke menschliche Interaktion erfordern, wie in der Therapie, im Bildungswesen oder im kreativen Bereich, könnten jedoch weniger betroffen sein, da diese oft nuancierte menschliche Fähigkeiten erfordern. Die Gesellschaft müsste Strategien entwickeln, um mit den durch den Wegfall traditioneller Arbeitsplätze entstehenden Problemen umzugehen, etwa durch Umschulungsprogramme.

Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Arbeitswelt, in der Menschen durch Computer ersetzt werden, sowohl enorme Effizienzgewinne als auch tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen mit sich bringen würde. Während viele traditionelle Jobs möglicherweise verschwinden, könnten neue Berufsfelder und Chancen entstehen. Um erfolgreich in der Zukunft zu navigieren, wäre es wichtig, sich kontinuierlich weiterzubilden, sich an neue technologische Entwicklungen anzupassen und sicherzustellen, dass soziale Sicherungsmaßnahmen bereitgestellt werden, um die Herausforderungen der Automatisierung zu bewältigen.

TEXT Patricia Rohde
FOTO Hinrik Schmook

So geht Berufsorientierung

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